Malakoff Kowalski, Klavierkonzert, Black Box München


12.12.2018

Philharmonie im Gasteig München

Rosenheimer Str. 5
München

Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr


Details

Malakoff Kowalski

12.12.2018 | Black Box 
Einlass 19:30 Uhr | Beginn 20:00 Uhr
VVK € 25 zzgl. Gebühren AK € 30

Der deutsch-amerikanisch-persische Musiker Malakoff Kowalski begibt sich in seinem neuen Album "My First Piano" auf die Spuren seiner Herkunft und seiner Kindheit. In seinem Solokonzert wird er an der Grenze zwischen Klassik und Jazz "My First Piano", Teile seiner letzten zwei Alben sowie Auszüge aus seiner Film- und Bühnenmusik vorstellen, die er u.a. für das Schauspielhaus Köln und das Staatstheater Stuttgart entwickelt hat.

"Überraschend leise Töne. Man kann danach süchtig werden. Man kann sich in diesen Klang verlieben." (DER SPIEGEL)

Malakoff Kowalski wurde als Sohn persischer Eltern in Boston geboren, ist in Hamburg aufgewachsen und lebt heute in Berlin. 2009 kam sein erstes Solo-Album "Neue Deutsche Reiselieder" heraus. Über das 2012 erschienene Album "Kill Your Babies—Filmscore For An Unknown Picture" schrieb die Süddeutsche Zeitung: "Ein Album voller melancholischer Songskizzen. Als hätte er die Stücke aus einer verkratzten Kopie eines Nouvelle-Vague-Films herausgeschnitten." 2015 wurde die Platte "I Love You" veröffentlicht – eine Mischung aus Jazz, Songwriter- und Filmmusik.

Neben den zahlreichen Instrumenten, die auf seinen Aufnahmen zu hören sind, spielte vor allem das Klavier schon immer eine tragende Rolle für Kowalski. So auch auf seinem neuen Album "My First Piano", das am 6.4.2018 auf dem Label MPS erschienen ist. Zehn Klavierstücke, zu denen der Kritiker Max Dax in den Liner-Notes schreibt: "Eingeebnete, fast schon beiläufig eingespielte Miniaturen, kleine Hybride aus Fingerübung, Zeitvertreib, Aphorismus und Lakonie. Ein kühner, wohltemperierter Klavierspieler an der Grenze zwischen Klassik und Jazz." Das Baby-Foto am Klavier, das auf dem Plattencover zu sehen ist, war eine zufällige Entdeckung in einem alten Familienalbum. Kowalski machte sich auf die Suche nach dem verschollenen Klavier aus seiner Kindheit und holte es nach dreißig Jahren zu sich zurück nach Berlin. "In meinen frühesten Kindheitserinnerungen liege ich eingerollt unter dem Klavierhocker und höre meiner Mutter dabei zu, wie sie mir Bach, Brahms, Schubert und Skrjabin vorspielt. Es gibt nicht viele Orte oder Dinge, die sich für mich anfühlen wie zuhause. Unsere Familie ist über die ganze Welt verstreut – ich kenne es nicht anders. Aber mein altes Baby-Klavier wieder bei mir zu haben, mit den elfenbeinweißen abgerundeten Tasten, den verzierten Schalllöchern und dem ungepolsterten Hocker, genau wie früher – das alles fühlt sich ein wenig an wie zuhause."

Kowalski wirkt auch als Film- und Theaterkomponist. Seit Jahren arbeitet er eng mit dem Filmregisseur Klaus Lemke zusammen. Seine Bühnenmusiken für „Parzival“ und „Faust“ führten ihn ans Schauspielhaus Köln und ans Staatstheater Stuttgart. Im Kino war Kowalskis Klaviermusik zuletzt in dem Film „Euphoria“ zu hören: ein Drama mit Alicia Vikander, Eva Green und Charlotte Rampling in den Hauptrollen.�

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